Matthias Weiß übernimmt jetzt das „Ruder“
Der neue Jugendwart Matthias Weiß (2.v.l.), seine Vorgängerin Marion Keilholz (li.), die neue 2. Jugendwartin Anna Schnitzerlein (4.v.l.) und der frischgewählte Jugendvorstand mit ihrem „Kollegen“ im Jugendraum. Foto: smü
Kirchehrenbach Feste Tradition ist die Jahreshauptversammlung der Kirchehrenbacher Jugendfeuerwehr Mitte Dezember im Feuerwehrhaus. Ein Wechsel in der Jugendleitung stand im Mittelpunkt. Neben Kommandant Dietmar Willert und dem 2. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Markus Schnitzerlein gehörte auch Kreisjugendfeuerwehrwart Oliver Flake zu den Gästen. Sie lobten die angehenden Brandschützer für das umfangreiche Engagement, auch im sozialen Bereich.
In einem kurzen Bericht blickte Jugendsprecherin Anna Schnitzerlein auf die Aktivitäten des Jahres zurück. Fest zum Programm gehörten das Christbaum sammeln und die Beteiligung am Rosenmontagsball des Feuerwehrvereins. Außerdem war der Nachwuchs im Sommer wieder zu Gast im Landkreis Roth beim Kreisjugendfeuerwehrtag und besuchte die Atemschutzstrecke des Landkreises.
Zum letzten Mal informierte Marion Keilholz als Jugendwartin über das abgelaufene Jahr. Derzeit besteht die Gruppe aus 14 Anwärtern. Im nächsten Jahr wechseln Drei in die Einsatzabteilung, aus der Kindergruppe gibt es mehrere Übertritte. Insgesamt 78 Mal hatten sich die 12- bis 17-Jährigen getroffen, um sich auf die Prüfungen Jugendflamme und Wissenstest vorzubereiten. Auch bei der Jugendolympiade nahm man teil. Die fünf Ältesten beteiligten sich erfolgreich an der Grundausbildung. Auf 1.171 Stunden belaufen sich Ausbildung und Freizeitaktivitäten sowie Verwaltungsarbeit der Jugendleiter.
Mit einem Geschenk wurde Keilholz als Jugendwartin verabschiedet. Sie hatte vor neun Jahren die Leitung der Jugendfeuerwehr übernommen und setzte sich seitdem erfolgreich in der Nachwuchsarbeit ein. Zeitweise war der Nachwuchs in drei Gruppen mit 24 Anwärtern organisiert. Marion Keilholz bedankte sich für die Zusammenarbeit bei allen Jugendlichen. „Es war eine sehr schöne Zeit“ sagte sie. Ihr Nachfolger wird der bisherige 2. Jugendwart Matthias Weiß. In seine Funktion wird jetzt Anna Schnitzerlein eingearbeitet, die im kommenden Jahr in die Einsatzabteilung wechselt.
Bei der Wahl des Jugendvorstands gab es folgendes Ergebnis: neuer Jugendsprecher ist Michael Götz, sein neuer Stellvertreter Jonas Bächer. Schriftführerin ist künftig Klara Gebhardt, um die Finanzen kümmert sich Fabian Schnitzerlein, geprüft wird der Kassier von Milane Zapf sowie Nico Welsch. smü
Jugendfeuerwehr kann 55 Pakete weitergeben

Vier Stunden lang wurde am Samstag entgegengenommen, gepackt und festgezurrt. Foto: smü
Kirchehrenbach Im vierten Jahr in Folge unterstützte die Jugendfeuerwehr am Samstag wieder die Aktion Weihnachtstrucker der Johanniter Bayern. Genau 55 Päckchen hatte die Bevölkerung nach dem Aufruf des Feuerwehrnachwuchses in der „zentralen Sammelstelle“ im Gerätehaus abgegeben. Mit den Hilfspaketen – sie enthalten Zucker, Mehl, Nudeln, Keksen, Zahnbürsten und beispielsweise Malsachen für Kinder – werden arme Familien in Osteuropa unterstützt.
Erstmals hatten die Jugendlichen angeboten, gegen den entsprechenden Geldbetrag die Pakete für die Bürger zusammenzustellen. „Das war ein voller Erfolg“, so Jugendwart Matthias Weiß am Samstagnachmittag. Die Jugendfeuerwehr dankt allen Bürgerinnen und Bürgern, die die Aktion jedes Jahr zum Erfolg werden lassen. Abgeholt werden alle Kartons aus der Walberlagemeinde vom THW-Ortsverband Forchheim. smü
Journalisten-Landesvorsitzender zu Gast bei Feuerwehr
Michael Busch, Vorsitzender des Bayerischen Journalistenverbandes, sprach beim Jahresabschluss. Foto: smü
Kirchehrenbach Die Jahresabschlussübung 2013 stand unter dem großen Thema „Medien/Journalisten und Feuerwehr – Zusammentreffen an der Einsatzstelle“. Michael Busch, Vorsitzender des Bayerischen Journalistenverbandes (BJV) und Redakteur des Fränkischen Tags, informierte am späten Samstagnachmittag mit einem Vortrag insgesamt 38 Kirchehrenbacher Brandschützer im Feuerwehrhaus.
Äußerst schwierig ist in vielen Regionen noch das Zusammentreffen von Journalisten und Einsatzkräften an Brand- oder Unfallstellen. Das müsste aber nicht sein. Wenn beide Seiten wissen, wer was darf und vor allem, was nicht. Dürfen Fotografen vor Ort alles knipsen? Was passiert, wenn Bereiche einer Einsatzstelle mit Decken verhängt werden? Wie sollen oder müssen sich Feuerwehrleute und Führungskräfte verhalten? Die richtigen Antworten hatte Busch in seinem äußerst interessanten Vortrag parat. Ein „Ausflug“ in die Themenbereiche Bild- und Textrecht sowie Persönlichkeits- und Presserecht gehörte dazu.
„Aber in Kirchehrenbach gibt es bei diesem Thema ja keine Probleme…“ lobte der Journalist die Ehrenamtlichen und die langjährige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Umso wichtiger, dass alle Einsatzkräfte darüber – auch rechtlich – Bescheid wissen.
Kommandant Dietmar Willert und Pressesprecher Sebastian Müller, der Busch für diesen Vortrag gewinnen konnte, dankten mit einem kleinen Präsent für die vielen wichtigen Informationen. Dem offiziellen Teil schloss sich traditionell ein gemeinsames Essen der Einsatzkräfte mit (Ehe-)Partnern und Kindern an. Mit rund 60 Gästen wurde es dabei fast ein wenig eng im Lehrsaal … smü
Feuerwehr informierte Haus Odilia-Personal
Ein praktisches Training mit dem Feuerlöscher schloss die Informationsveranstaltung ab. Foto: smü
Kirchehrenbach Gemeinsam mit Gruppenführer Marko Dötzer hat Feuerwehrchef Dietmar Willert am Donnerstagvormittag 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialtherapeutischen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Haus Odilia e. V. über Maßnahmen im Brandfall und die Bedienung von Feuerlöschern informiert.
Das Personal lernte in einer zweistündigen Schulung den richtigen Einsatz eines Feuerlöschers sowie viele wichtige Verhaltenstipps im Brandfall, mögliche Brandursachen, das richtige Absetzen des Notrufs u.a.m.
Bereits seit 1980 gibt es in der Walberlagemeinde die Langzeiteinrichtung Haus Odilia (Leutenbacher Straße), die knapp 30 Plätze für psychisch kranke Erwachsene bietet. Dazu gehören auch das Helen Keller Haus in der Fichtichstraße und das Haus Elisabeth in Leutenbach. smü